Das internationale Wir-Gefühl stärken
Die Ausgangssituation
Nach einem Generationswechsel der Unternehmensführung ist ein Familienunternehmen im Wandel. Hierbei spielt die Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle. Welche Prämissen sind bewahrenswert? Welche bremsen langfristig aus?
Vor allem soll sich der Umgang mit den weltweiten Tochterunternehmen verändern: Weg vom Einzelplaneten-Dasein hin zu mehr Wir-Gefühl, ohne jedoch die Unabhängigkeit der Business Units in Frage zu stellen. Ein bevorstehendes Jubiläum kommt hier gerade recht, um die Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart zu bauen und die Mitarbeitenden in die Zukunft mitzunehmen.
Der Auftrag
Jeden der internationalen Standorte lebendig und emotional skizzieren. Wie ist die ureigene Geschichte? Was macht die jeweilige Unternehmenskultur aus? Worauf sind die Mitarbeitenden stolz? Wie wird der Generationswechsel an den Standorten gestaltet? Was verbindet mit dem Mutterkonzern in Deutschland? Was ist der gemeinsame Nenner? Welche Fragen gibt es zu den anderen Standorten?
Die Umsetzung
Über Video führe ich Interviews mit Geschäftsführern und Standort prägenden Persönlichkeiten in den Niederlassungen in Europa, China, den USA und Südamerika. Jedes Gespräch ist ein Erlebnis. Manchmal nimmt mein Gegenüber sogar den Laptop in die Hand und zeigt mir die Umgebung. Mich faszinieren die kulturellen Besonderheiten, gleichzeitig aber auch der rote Faden, der sich über alle Standorte zieht und sich mit jeder virtuell besuchten Niederlassung mehr herauskristallisiert.
Das Ergebnis
Es entsteht eine Sammlung spannender Porträts der Tochterunternehmen, welche auf die verschiedenen Publikationswege abgestimmt ist. Die Resonanz ist überwältigend. Die Porträts machen Internationalität erlebbar und entfachen Interesse an den verschiedenen Unternehmenskulturen.
Sie sind für vielfältige Anlässe nutzbar: Beim Onboarding lernen neue Mitarbeitende die Vielfältigkeit der Gruppe kennen. Bei Besuchen der internationalen Standorte dienen die Porträts als Briefing. In der täglichen Kommunikation ist es ein Benefit, zu wissen, welche Kultur am anderen Ende der Welt den Standort prägt. Auf dem internationalen Management-Meeting gibt es plötzlich weiterreichenden persönlichen Autausch.
Wir haben über den nationalen Tellerrand hinausgeblickt. Ein Wir in der Gruppe und trotzdem hat jeder Standort in seiner Eigenart Stellenwert.

