Vom Einzelplaneten zum globalen Netzwerk
Der Auftrag
Jeder Standort sollte in seiner Einzigartigkeit lebendig und emotional porträtiert werden. Im Fokus standen die jeweilige Geschichte, der lokale Stolz, die Erfahrungen mit dem Generationswechsel sowie die Verbindung zum deutschen Mutterkonzern. Gleichzeitig galt es, den roten Faden herauszuarbeiten, der alle Standorte trotz ihrer kulturellen Unterschiede miteinander verbindet.
Ausgangslage
Mit dem Generationswechsel begann für das traditionsreiche Familienunternehmen eine neue Phase seiner Entwicklung. Neben der strategischen Neuausrichtung stellte sich die Frage, welche kulturellen Werte bewahrt und welche überholten Muster bewusst hinterfragt oder abgelegt werden sollten.
Im Fokus lag besonders das internationale Miteinander. Die weltweiten Business Units arbeiteten erfolgreich, agierten jedoch häufig als Einzelplaneten – mit eigenen Strukturen, Erfahrungen und Sichtweisen, aber nur wenigen gemeinsamen Berührungspunkten. Ein übergreifendes Wir-Gefühl war kaum spürbar. Das bevorstehende Firmenjubiläum bot die Chance, die gemeinsamen Wurzeln sichtbar zu machen und die internationalen Standorte stärker miteinander zu verbinden
Die Umsetzung
Video-Interviews führten Geschäftsführer und prägende Persönlichkeiten in Europa, China, den USA und Südamerika auf eine virtuelle Weltreise. Durch persönliche Einblicke und spontane Kamerafahrten durch die Betriebe entstand ein Bild davon, was jeden Standort lokal besonders machte. Zeitgleich kristallisierte sich mit jedem neuen Einblick ein immer deutlicherer roter Faden heraus, der die Business Units zu einem großen Ganzen verband.
Ergebnis
Es entstand eine vielseitig einsetzbare Sammlung authentischer Standortporträts. Die Resonanz im Unternehmen war überwältigend. Die internationale Vielfalt wurde im Arbeitsalltag greifbar und fand vielfältige Anwendung – vom Onboarding neuer Mitarbeitender über Briefings für Auslandsreisen bis hin zur Unterstützung der täglichen interkulturellen Zusammenarbeit. Auch auf internationalen Management-Meetings dienen die Porträts bis heute als Eisbrecher für einen persönlichen und vertiefenden Austausch.

