Die Aus­gangs­si­tua­ti­on

Ein 100-jäh­ri­ges Fir­men­ju­bi­lä­um steht vor der Tür. Eine Pro­jekt­grup­pe mit Ver­tre­tern aus Mar­ke­ting, Per­so­nal und Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on hat sich zur Vor­be­rei­tung andert­halb Jah­re vor­her kon­sti­tu­iert. Doch wie geht man am bes­ten vor?

Je höher die Jah­re des Bestehens sind, des­to mehr steigt die Bedeu­tung des Jubi­lä­ums. Auch wenn ein Jubi­lä­um auf den ers­ten Blick der gro­ße Mei­len­stein ist, ist es zugleich die Sum­me aller bis­he­ri­gen Mei­len­stei­ne. Ein Jubi­lä­um ist die Stun­de der Unter­neh­mens­kul­tur. Die Fei­er­lich­kei­ten bekom­men oft eine höhe­re Auf­merk­sam­keit von Kun­den und der Öffent­lich­keit als ein Mes­se- oder ein ande­res Event. Der Erfolgs­druck ist ent­spre­chend groß.

In der Pro­jekt­grup­pe lie­gen vie­le Ideen auf dem Tisch. Jeder bringt aus sei­nem Bereich spe­zi­el­le Vor­stel­lun­gen mit, was das Jubi­lä­um leis­ten soll: eine Stär­kung der Arbeit­ge­ber­at­trak­ti­vi­tät, eine erhöh­te Mar­ken­bin­dung, gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung, der Gewinn von Mul­ti­pli­ka­to­ren aus Wirt­schaft, Poli­tik, Wis­sen­schaft und den Medi­en…

Über all dem schwebt die gro­ße Fra­ge: Was sind unse­re inhalt­li­chen Bot­schaf­ten und was passt zum Unter­neh­men?

Der Auf­trag

Ein Kon­zept, das die kom­ple­xen Inhal­te bün­delt und struk­tu­riert. Ver­schie­de­ne Inter­es­sen­grup­pen im Unter­neh­men sol­len moti­viert und ein­be­zo­gen wer­den, um eine mög­lichst hohe Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Jubi­lä­um zu schaf­fen.

Die Umset­zung

Wir ver­ein­ba­ren ein ein­tä­gi­ges Arbeits­tref­fen – die Grup­pe nennt es „Fin­dungs­work­shop“. Ich gebe einen Über­blick über die Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen eines Jubi­lä­ums. Die Teil­neh­men­den ver­or­ten, wo sie mit ihren Vor­über­le­gun­gen ste­hen, notie­ren ers­te Fra­gen und Über­le­gun­gen.

Dann son­die­ren wir: Was soll mit dem Jubi­lä­um erreicht wer­den? Damit ein stim­mi­ges Gesamt­bild und ein roter Faden ent­ste­hen, soll­ten Unter­neh­mens­bot­schaf­ten defi­niert wer­den, die lang­fris­tig wir­ken und in Erin­ne­rung blei­ben. Wo lie­gen Schwer­punk­te? Wel­che Ziel­grup­pen sol­len ange­spro­chen wer­den? Die Bedürf­nis­se von Mit­ar­bei­ten­den und Kun­den sind oft sehr unter­schied­lich, wes­halb häu­fig eine inter­ne und eine exter­ne Fei­er geplant wer­den. Bei einer Fei­er für alle braucht es ein intel­li­gen­tes Kon­zept, das bei­den Ziel­grup­pen gerecht wird. Wir son­die­ren die Kapa­zi­tä­ten, weil ein Jubi­lä­um nicht ein­fach par­al­lel zur regu­lä­ren Arbeit orga­ni­siert wer­den kann.

Das Ergeb­nis

  • Klar­heit über den Stand der Din­ge
  • eine Richt­schnur für die wei­te­re Vor­ge­hens­wei­se
  • noch offe­ne Fra­gen, die an die Geschäfts­füh­rung zurück­ge­spielt wer­den
  • Und über­haupt: Moti­va­ti­on, das Jubi­lä­um anzu­ge­hen