Aus­gangs­si­tua­ti­on

Ich erle­be ein Grün­der­paar, das zusam­men mit Fremd­ge­schäfts­füh­rern ein Unter­neh­men mit rund 500 Mit­ar­bei­ten­den führt. Sie erzäh­len von den Anfän­gen, in denen der Zusam­men­halt unter den Mit­ar­bei­ten­den groß war und es ihnen viel bedeu­tet hat, die Unter­neh­mens­wer­te zu reprä­sen­tie­ren. Nun ist das Unter­neh­men in kur­zer Zeit rasant gewach­sen. Iden­ti­fi­ka­ti­on und Moti­va­ti­on sind kei­ne Selbst­läu­fer mehr. Die Grün­der mer­ken, dass der per­sön­li­che Kon­takt zu ihren Mit­ar­bei­ten­den ver­lo­ren geht. Bei­de sehen Kon­flik­te auf Füh­rungs­ebe­ne der Fremd­ge­schäfts­füh­rer. Die Aus­wer­tung einer Aus­zeich­nung durch TOP JOB zeigt neben zahl­rei­chen posi­ti­ven Bewer­tun­gen auch kri­ti­sche Stim­men auf, denen nach­ge­gan­gen wer­den soll.

Der Auf­trag

Eine Bestands­auf­nah­me und Ana­ly­se der Unter­neh­mens­kul­tur, sowie eine auf den Ergeb­nis­sen auf­set­zen­de Wer­te­fi­bel

 

Die Umset­zung

Das Beson­de­re an die­sem Pro­jekt ist, dass sich die geschäfts­füh­ren­den Gesell­schaf­ter stark enga­gie­ren und nicht mit Inter­views auf Ebe­ne der Geschäfts­füh­rung gestar­tet wird, son­dern direkt an der Basis.

Nach nur weni­gen Inter­views sind bereits zahl­rei­che The­men und Ent­wick­lungs­fel­der auf­ge­deckt wor­den, die Mit­ar­bei­ten­de beschäf­ti­gen. Die­se kor­re­spon­die­ren mit den Ergeb­nis­sen der quan­ti­ta­ti­ven Befra­gung von Top Job. In Kurz­work­shops wer­den den Geschäfts­füh­rern die Inter­view­ergeb­nis­se prä­sen­tiert und ihre Ein­schät­zung der The­men und Prio­ri­tä­ten erar­bei­tet. Das Grün­der­paar geht in jede der Arbeits­grup­pen und setzt sich mit den Phä­no­me­nen und ihren Ursa­chen aus­ein­an­der. So ent­wi­ckeln wir das Pro­jekt ite­ra­tiv, eben­so die Lösungs­we­ge. Die Ergeb­nis­se wer­den in einer Ple­nums­ver­an­stal­tung prä­sen­tiert und gemein­sam bespro­chen.

Ergeb­nis­se und Hand­lungs­emp­feh­lun­gen

  • Die Erkennt­nis, wo die Unter­neh­mens­kul­tur bereits trägt und wo sie wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den muss
  • Eine Unter­neh­mens­vi­si­on, erar­bei­tet von den Grün­dern
  • Eine Wer­te­fi­bel, die das gemein­sa­me Ver­ständ­nis der Unter­neh­mens­kul­tur defi­niert
  • Ein­zel­coa­ching und Media­ti­on der Geschäfts­füh­rer durch einen Koope­ra­ti­ons­part­ner aus mei­nem Netz­werk

Wir haben unse­re Unter­neh­mens­kul­tur neu erfah­ren kön­nen und wert­vol­le Ansatz­punk­te für Wei­ter­ent­wick­lung gefun­den.